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Dramatik pur beim H-Boot Auerbräu 111er Zwickl-CupFünf Mannschaften am Simssee punktgleich |
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So ein Segelergebnis hat es in der Segelszene bisher nur sehr selten gegeben. Nach zwei Wettfahrten wiesen die ersten fünf von den 15 gestarteten Booten beim H-Boot Auerbräu 111er Zwickl-Cup exakt die gleiche Punktzahl auf. So fieberte alles den weiteren zwei Wettfahrten am zweiten Wettfahrtstag entgegen. Doch nur sehr wenig Wind am zweiten Wettfahrtstag ließ keine Wettfahrt mehr zu. So musste die Reifenfolge der ersten fünf nach den in den Wettsegelbestimmungen festgelegten Regeln erfolgen. Gesamtsieger war damit die österreichische Mannschaft vom Segelclub Ebensee Gottlieb Pesendorfer/Max Huemer/ Gerhard Watzal. Sie hatte bei der ersten Wettfahrt Platz fünf belegt und im zweiten Lauf als Sieger die Ziellinie überquert. So hatte das Team sechs Punkte und das beste Ergebnis in der letzten Wettfahrt, war der Sieger insgesamt und konnte den Wanderpreis für ein Jahr an den heimischen Traunsee nehmen.
Schon am ersten Tag hatte die Wettfahrtsleitung mit Dr. Hanns Lohner/Dr. Christian Wenz und Gerhard Wachter vom gastgebenden Segler- und Ruderclub Simssee kein leichtes Amt. Sie ließ die Boote beim ersten Aufkommen von Wind auslaufen, doch der Wind schlief bald wieder ein, so dass die Boote in den Hafen zurückkehren mussten. Am späten Nachmittag kam doch noch, zwar leichter, aber beständiger Segelwind auf. So konnten zwei Wettfahrten hinereinander gesegelt werden. Im ersten Lauf siegten Walter Pulz/Christian Pulz/Manuel Blume vom Feldafinger Segelverein vor der jungen Mannschaft Jens Thoma/Melissa Puchner/Simon Woop vom Yachtclub Noris Nürnberg und Martin Köhle/Christoph Hermann/Joe Zintl (Chiemsee Yacht Club). Vierte wurden Dirk Stadler/Roger Lübbe/Michael Reile (SR Simssee/YC Frankonia) und Fünfter Gottlieb Pesendorfer/Max Huemer/Gerhard Watzal (SC Ebensee). In der zweiten Wettfahrt fuhren die Österreicher ganz nach vorne, vor Dirk Stadler, Martin Köhle, Jens Thoma und Walter Pulz. Das schlechte Ende hatte dabei Martin Köhle, der mit zwei dritten Plätzen bei dieser Konstellation nur Gesamtfünfter wurde. Die anderen Mannschaften hatten keine Chance in die Spitzenkämpfe einzugreifen, wenn auch die Zieleinläufe jeweils ziemlich knapp waren. Innerhalb weniger Minuten waren alle fünfzehn Boote im Ziel. Die Segler fühlten sich beim gastfreundlichen SR Simssee wohl. Schon der erste Abend dauerte lange, am zweiten Abend gab es dazu noch Live-Musik.
Gerhard Niessen




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